Kino: Wir sind die Neuen

Ich war nach längerer Zeit mal wieder im Kino. Ein Film über das WG-Leben. Allerdings geht es um hauptsächlich um drei Senioren.
Anne (die wunderbare Gisela Schneeberger), Eddi (Heiner Lauterbach) und Johannes (Michael Wittenborn) haben schon als Studenten gemeinsam in einer WG gewohnt. Um Geld zu sparen möchten sie das jetzt wieder tun und dabei die guten alten Zeiten des Studentenlebens wieder aufleben lassen.
Es gibt ja mittlerweile mehrere Filme zum Thema Zusammenleben im Alter wie z.B Und wenn wir alle zusammen ziehen oder auch der wunderbare Film Best exotic marigold hotel
Aber in Wir sind die neuen geht es eher um die Konfrontation Jung gegen Alt.
Über Ihnen wohnen drei junge Studenten ebenfalls in einer WG. Diese drei haben allerdings keinerlei Interesse an lustigem WG Leben. Sie entsprechen eher dem Bild der unsympathischen Streber und legen ein ziemliches Arschloch Verhalten an den Tag.
Wie es aber in Filmen meistens so passiert, raufen sich die WGs dann doch zur gegenseitigen Unterstützung zusammen.

Mir hat der Film ganz gut gefallen. Kein anspruchvolles Kino, aber gute Unterhaltung.
Eine ausführliche Kritik gibt es bei Kino-Zeit

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Hans Söllner auf dem Tollwood

Ich mag das Tollwood Festival . Die Kritik an der Kommerzialisierung mag an manchen Stellen durchaus berechtigt sein. Aber dennoch hat das Festival immer noch ein besonderes Flair und eine sehr charmante und entpannte Atmosphäre.
Am Samstag trat Hans Söllner auf.
Hans Söllner ist echtes bayerisches Urgestein. Liedermacher, Poet und Kämpfer für die Legalisierung von Marihuana.
Seit Jahren liegt er immer wieder mit der bayerischen Politk und Polizei im Clinch.
Seine staats- und gesellschaftskritischen Texte kommen nicht bei jedem gut an.
Das Konzert auf dem Tollwood war eine fast zweistündige One-man-show. Ein Mann und seine Gitarre. Es war eine tolle Stimmung. Hat mir wirklich gut gefallen.

Das Video ist ein Ausschnitt aus einem Konzert mit seiner Band.

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Life’s a Bitch

dem Titel nach zu urteilen könnte dies ein echter Jammer Blogpost werden. Wenn ich ihn vor ein paar Tagen geschrieben hätte, wäre es wahrscheinlich auch einer geworden.
Mir geht es aktuell nicht so besonders gut.
Gesundheitlich bin ich nicht auf der Höhe. Meine Kondition ist ziemlich am Boden. Sobald ich zur S-Bahn rennen muss, stehe ich kurz vorm Herzinfarkt.
Mein Job wird gefühlt von Woche zu Woche schlimmer. Ich denke jeden Tag ich muss hier weg. Leider bekomme ich auf meine Bewerbungen nur Absagen.
Von meinem Liebesleben will ich gar nicht reden. Leider musste ich wieder einmal schmerzhaft feststellen, dass nur weil ich in einen Mann verliebt bin und eine tolle Zeit mit ihm verbringe, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mann auch in mich verliebt ist. Träum weiter Süße.

Aber ich will nicht jammern. Ich habe mich die letzten Tage genug im Selbstmitleid gebadet und jetzt muss es aber auch wieder gut sein.
Jeder liegt mal am Boden, jetzt ist es Zeit wieder aufzustehen. Time for a change….

Für meine Gesundheit werde ich mir ein Sportprogramm verordnen. Ich werde wieder anfangen zu walken. Und wenn es meine rheumatischen Knie mitmachen auch wieder leichtes Lauftraining. Fahrrad fahren sowieso. Bitte fragt zwischendurch mal nach ob ich noch durchhalte..

Für meine Jobsuche werde ich mir eine neue Strategie überlegen. Ich wollte eigentlich schon lange nach Berlin. Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt um das in Angriff zu nehmen. Auf jeden Fall muss ich hier meine Prioritäten verstärken.

Und dann bleibt noch mein Liebesleben. Ich bin jetzt schon so lange alleine, da kommt es auf ein paar Monate mehr auch nicht mehr drauf an. Irgendwo da draußen gibt es ihn, den Mann der offen ist für eine Beziehung und bereit ist sich in mich zu verlieben. Irgendwann werde ich ihn treffen, wahrscheinlich dann, wenn ich gar nicht mehr damit rechne. Aber ich bin mir sicher, dass es ihn gibt.

Life’s a bitch! So what…Ich lasse mich nicht unterkriegen.

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Informationstreffen gegen rechts und Besuch im Nürberger Memorium

Als grünes Parteimitglied bin ich auch in verschiedenen Arbeitskreisen tätig. Einer davon ist der Landesarbeitskreis Demokratie und Recht. Wir treffen uns mehr oder weniger regelmäßig ungefähr alle sechs bis acht Wochen.
Wir bearbeiten Themen aus dem Spektrum Innen- und Rechtspolitik die wir in Form von Anträgen in die Partei und in die Landtagsfraktion einbringen.
Eines unserer Themen ist der Kampf gegen rechts.
Aus diesem Grund haben wir uns gestern in Nürnberg getroffen. Birgit Mair von Institut für sozialwissenschaftliche , Forschung, Bildung und Beratung e.V. ISFBB hat uns einen Überblick gegeben über die Aktivitäten von Neonazis in Bayern.
In der Diskussion wurde unter anderem besprochen welche Gegenstrategien möglich sind und welche Möglichkeiten es gibt die vielen vorhandenen Gegen-Initiativen zu unterstützen.
Auf der Homepage des ISFBB kann man das Buch “Strategien gegen Neonazismus und Rassismus” kostenlos downloaden.

Ich möchte bei der Gelegenheit auch auf die von Birgit Mair erstellte Wanderausstellung “Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen” aufmerksam machen.
Die Ausstellung wird ab November 2014 in München im Gasteig zu sehen sein.

Anschließend haben wir das Museum Memorium Nürnberg besucht. Wir wurden mit einer Führung durch die Dauerausstellung geführt.
Das Museum befindet sich in dem Justizpalast in dem die Nürnberger Prozesse ab 1945 statt gefunden haben.
Die Ausstellung ist aufgeteilt in verschiedene Stationen. Sie beginnt mit dem Hauptkriegsverbrecherprozess, die Vorgeschichte, Angeklagten, den Prozessverlauf und die Urteile.

Der zweite Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Nachfolgeprozessen und dem Umgang der deutschen mit ihrer Vergangenheit.

Im dritten Teil geht es um den Weg von Nürnberg nach Den Haag zu dem internationalen Strafgerichtshof wie es ihn heute gibt.

Zu besichtigen ist auch der Schwurgerichtssaal in dem die Prozesse damals statt fanden. Allerdings ist der Saal nicht mehr im Original erhalten. Es finden dort auch heute noch immer Gerichtsverfahren statt. Daher ist der Saal nicht durchgehend offen.

Ich fand die Führung sehr spannend und interessant. Leider war die Zeit zu knapp um auf alles ausführlich einzugehen. Ich denke, dass ich mir die Ausstellung sicherlich nochmal ansehen werde. Empfehlenswert ist der Besuch auf alle Fälle.

Sehenswert auch auf Youtube eine Dokumentation über den Prozess

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Balkonien

So wie es bis jetzt ausschaut, werde ich dieses Jahr im Urlaub nicht verreisen. Das heißt, dass heuer zwischen diversen Tagesausflügen Balkonien angesagt ist.
Ich habe es mir schon mal gemütlich eingerichtet auf meinem Balkon. Was noch fehlt ist die Luftmatratze aus dem Keller. Dann kann ich auch wieder draußen übernachten.

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Kino: 20 feet from stardom

Am Mittwoch bin ich eher zufälligerweise auf den Film 20 feet from stardom gestossen.
Ich wollte mit meiner Freundin mal wieder ins Kino. Und dieser Film lief bei uns in der Reihe “der besondere Film”. Ich hatte von dem Titel noch nichts gehört. Also schnell mal die Lieblings Kinoseite Kino-Zeit befragt. Dort stand, dass der Film dieses Jahr den Oscar bekommen hatte für die beste Dokumentation. Die Kritik las sich auch ganz interessant.
Also beschlossen wir uns den Film anzusehen. Die Handlung ist schnell erzählt. Es werden einige der großartigen Background Sängerinnen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte vorgestellt. Tolle Stimmen, ohne die viele der berühmtesten Songs sicherlich nicht so eingängig wären.
Der Film erzählt aber auch die Geschichte des Scheiterns. Einige der Sängerinnen hatten auch versucht Solo Karrieren zu starten. Obwohl alle der vorgestellten Frauen fantastische Stimmen haben, hat es für keine zu wirklichem zu Starruhm gereicht. Einzig Darlene Love hat es zu einer gewissen Berümtheit geschafft und wurde 2010 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Die Dokumentation ist ein Stück Musikgeschichte die den Stars hinter den Stars ein Denkmal setzt.
Mir hat der Film sehr gut gefallen und ich kann ihn Musikfreunden nur empfehlen.

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Wanderung zum Brunnenkopf und Pürschlinghaus

Gestern bin ich zu meiner ersten “größeren” Wanderung für dieses Jahr gestartet. Für den Anfang hatte ich mir eine leichte Tour in den Ammergauer Alpen ausgesucht. Los ging es ab Parkplatz Schloß Linderhof. Ein gut ausgebauter Forstweg führt in leichten Serpentinen bergauf. Da die Tour einfach zu bewältigen ist, waren auch sehr viele Leute unterwegs.
Wer Ruhe und Einsamkeit sucht ist hier definitiv falsch. Die Strecke ist angeblich in 90 Minuten zu bewältigen. Da ich nicht die Schnellste bin, habe ich ein wenig länger gebraucht. Nach fast zwei Stunden bin ich bei der Brunnenkopfhütte angekommen. Von der Hütte geht nochmal ein kurzer Weg zum Gipfelkreuz. Die letzten Meter auf dem felsigen ausgesetzten Grat werden durch ein Drahtseil gesichert.

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Auf der Hütte habe ich mir eine leckere Portion Kaiserschmarrn gegönnt.
Danach ging es ein paar Meter auf dem Aufstiegsweg zurück und dann links weg zum Pürschling. Der DAV hat ein Warnschild angebracht, dass Trittsicherheit und alpine Erfahrung für diesen Weg notwendig ist.
Der Weg ist bedeutend schmaler und schöner. Dieser Teil der Wanderung hat viel mehr Spaß gemacht. Allerdings war der Weg auch sehr matschig. Da es an vielen Stellen seitlich ziemlich steil runter geht, war höchste Konzentration gefordert. Nach guten drei Stunden bin ich am Pürschlinghaus angekommen.
Leider habe ich es nicht mehr geschafft noch auf den Teufelstättkopf zu wandern. Es machte sich schon eine leichte Müdigkeit bemerkbar und ich wusste, dass ich auch noch den Weg runter schaffen muss.
Vom Pürschlinghaus geht eine Schotterpiste nach Unterammergau. Da ich mein Auto am Schloß Linderhof geparkt hatte, kam dieser Weg nicht in Frage. Also musste ich auf der Matschpiste ein kurzes Stück Richtung Brunnenkopf zurück laufen.
Nach ca. einer viertel Stunde zweigt ein Weg ab zum Linderhof. Dieser Weg war stellenweise auch sehr rutschig. Er quert einige steile Wiesenhänge und Wasserfälle.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass die Beine immer müder geworden sind und ich Probleme hatte mich auf den Weg zu konzentrieren
Ich war dann froh, als ich wieder am Parkplatz angekommen bin.
Zwei Dinge muss ich mir unbedingt merken.
Ich sollte nie wieder ohne Wanderstecken losziehen. Und ich brauche anscheinend immer mehr Zeit als die Angaben auf den Markierungen.

Trotzdem, es war eine schöne Tour und ich möchte nochmal rauf um auf den Teufelstättkopf und auf die Klammspitze zu wandern. Aber das werden zwei Touren.

Fotos gibt es wie immer hier .

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Von Filmen und Büchern

Ich gehöre zu den Menschen die Bücher auf Vorrat kaufen. Ich habe etliche Bücher zu Hause rumstehen, die ich mir gekauft habe in dem Wissen dass ich sie irgendwann einmal lesen möchte. Manche stehen jahrelang unbeachtet im Regal, als ob sie noch reifen müssten. Manchmal kommt der Zeitpunkt, dann nehme ich das Buch in die Hand und denke jetzt ist die Zeit reif für dieses Buch und dann lese ich es. Vielleicht ist es auch so, dass ich für das Buch reifen muss.
So ging es mir zum Beispiel mit “Anna Karenina” oder auch mit “Sofies Welt”. Ich habe beide Bücher direkt nach dem Kauf angefangen zu lesen, und habe zu beiden Büchern keinen Zugang gefunden. Jahre spät dann, als für mich die Zeit reif war, habe ich sie innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Manchmal braucht es aber auch einen äußeren Anlass damit ich mich wieder mit einem Buch beschäftige. Wie jetzt aktuell mit “Wer die Nachtigall stört”.
Mit Filmen geht es mir genauso. Viele Filme, die ich im Kino verpasst habe, kaufe ich mir auf DVD um sie mir in der passenden Stimmung anzusehen.
Daher habe ich jetzt erst den Film Capote gesehen. Um es kurz zu machen. Der Film hat mich nicht wirklich begeistert. Sicher, Philip Seymour Hoffmann spielt großartig und hat den Oscar für diese Rolle zu Recht bekommen.
Trotzdem, ich mochte den Film nicht. Ich kann aber noch nicht mal sagen warum das so ist. Vielleicht weil ich die dargestellte Person Truman Capote nicht sympathisch finde. Positiv aufgefallen ist mir die Freundin von Capote, Harper Lee. Am Rande des Films geht es auch um das Buch von Harper Lee “Wer die Nachtigall stört”
Und hier schließt sich für mich der Kreis. Ich habe mir das Buch aus dem Regal geholt und angefangen zu lesen. Ich bin noch nicht ganz fertig. Aber ich liebe es. Es ist so ein wunderschönes Buch. Ich bedauere es, dass ich ich es so lange im Regal verstauben lies.
Ich befürchte ich habe noch mehr solch verborgene Schätze im Regal stehen. Ich glaube dass ich mal wieder meine Bücherregale durchforsten sollte.

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Improvisationstheater

Ich bin nicht die große Kultur-Interessierte. Ich liebe Kino, lese viel und gerne und gehe ab uns zu mal ins Museum oder einmal im Jahr ins Bauerntheater. Damit hat sich das Thema Kultur auch schon wieder erschöpft.
Im “normalen” Theater war ich bisher auch ganz selten. Letztes Wochenende habe ich mich dann spontan entschlossen ins Improvisationstheater zu gehen.
Die neue Bühne Bruck bietet einmal im Monat zusätzlich zum normalen Spielprogramm einen Auftritt von In Impro Veritas.
Ich hatte keine Ahnung wie das funktioniert und was mich erwartet. Aber das Motto des Theaters hat mich neugierig gemacht. “Improvisationstheater ist, wenn man in einem voll besetzten Saal auf die Bühne geht, ohne vorher zu wissen, was dort geschehen wird.”

Ich muss sagen, ich war begeistert. Das hat richtig viel Spass gemacht. Ich konnte sehr oft herzhaft lachen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht das letzte mal dort war.

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Wandern im Murnauer Moos

Heute war ich im Murnauer Moos unterwegs. Es ist das flächenmäßig größte Moor in Mitteleuropa. Ein 12,5 km langer Rundweg führt um und durch das Moor.
Zunächst muss man eine ganze Weile auf einem Schotterweg entlang des Flüsschen Ramsach laufen. Anscheinend hatte es in den letzten Tagen viel geregnet, da der Bach ziemlich viel Wasser geführt hat und Teile des Weges überschwemmt waren.

Nach einer Weile geht es dann rechts in den Wald. Der Forstweg wird dann schmaler und irgendwann erreicht man den Bohlensteg. Der Steg führt durch das wunderschöne Hochmoor ‘lange Filze’ Dieser Teil des Weges ist für mich der schönste Abschnitt der Wanderung.
Danach führt der Weg ein Stück an der Straße entlang durch Moosrain, bis es wieder durch den Wald zurück geht. Start- und Zielpunkt waren der Wanderparkplatz am Ramsach-Kircherl.

Das Wetter hätte ein bisschen sonniger sein können. Aber es war trotzdem eine schöne Tour.

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