Informationstreffen gegen rechts und Besuch im Nürberger Memorium

Als grünes Parteimitglied bin ich auch in verschiedenen Arbeitskreisen tätig. Einer davon ist der Landesarbeitskreis Demokratie und Recht. Wir treffen uns mehr oder weniger regelmäßig ungefähr alle sechs bis acht Wochen.
Wir bearbeiten Themen aus dem Spektrum Innen- und Rechtspolitik die wir in Form von Anträgen in die Partei und in die Landtagsfraktion einbringen.
Eines unserer Themen ist der Kampf gegen rechts.
Aus diesem Grund haben wir uns gestern in Nürnberg getroffen. Birgit Mair von Institut für sozialwissenschaftliche , Forschung, Bildung und Beratung e.V. ISFBB hat uns einen Überblick gegeben über die Aktivitäten von Neonazis in Bayern.
In der Diskussion wurde unter anderem besprochen welche Gegenstrategien möglich sind und welche Möglichkeiten es gibt die vielen vorhandenen Gegen-Initiativen zu unterstützen.
Auf der Homepage des ISFBB kann man das Buch “Strategien gegen Neonazismus und Rassismus” kostenlos downloaden.

Ich möchte bei der Gelegenheit auch auf die von Birgit Mair erstellte Wanderausstellung “Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen” aufmerksam machen.
Die Ausstellung wird ab November 2014 in München im Gasteig zu sehen sein.

Anschließend haben wir das Museum Memorium Nürnberg besucht. Wir wurden mit einer Führung durch die Dauerausstellung geführt.
Das Museum befindet sich in dem Justizpalast in dem die Nürnberger Prozesse ab 1945 statt gefunden haben.
Die Ausstellung ist aufgeteilt in verschiedene Stationen. Sie beginnt mit dem Hauptkriegsverbrecherprozess, die Vorgeschichte, Angeklagten, den Prozessverlauf und die Urteile.

Der zweite Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Nachfolgeprozessen und dem Umgang der deutschen mit ihrer Vergangenheit.

Im dritten Teil geht es um den Weg von Nürnberg nach Den Haag zu dem internationalen Strafgerichtshof wie es ihn heute gibt.

Zu besichtigen ist auch der Schwurgerichtssaal in dem die Prozesse damals statt fanden. Allerdings ist der Saal nicht mehr im Original erhalten. Es finden dort auch heute noch immer Gerichtsverfahren statt. Daher ist der Saal nicht durchgehend offen.

Ich fand die Führung sehr spannend und interessant. Leider war die Zeit zu knapp um auf alles ausführlich einzugehen. Ich denke, dass ich mir die Ausstellung sicherlich nochmal ansehen werde. Empfehlenswert ist der Besuch auf alle Fälle.

Sehenswert auch auf Youtube eine Dokumentation über den Prozess

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