Wanderung zum Brunnenkopf und Pürschlinghaus

Gestern bin ich zu meiner ersten “größeren” Wanderung für dieses Jahr gestartet. Für den Anfang hatte ich mir eine leichte Tour in den Ammergauer Alpen ausgesucht. Los ging es ab Parkplatz Schloß Linderhof. Ein gut ausgebauter Forstweg führt in leichten Serpentinen bergauf. Da die Tour einfach zu bewältigen ist, waren auch sehr viele Leute unterwegs.
Wer Ruhe und Einsamkeit sucht ist hier definitiv falsch. Die Strecke ist angeblich in 90 Minuten zu bewältigen. Da ich nicht die Schnellste bin, habe ich ein wenig länger gebraucht. Nach fast zwei Stunden bin ich bei der Brunnenkopfhütte angekommen. Von der Hütte geht nochmal ein kurzer Weg zum Gipfelkreuz. Die letzten Meter auf dem felsigen ausgesetzten Grat werden durch ein Drahtseil gesichert.

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Auf der Hütte habe ich mir eine leckere Portion Kaiserschmarrn gegönnt.
Danach ging es ein paar Meter auf dem Aufstiegsweg zurück und dann links weg zum Pürschling. Der DAV hat ein Warnschild angebracht, dass Trittsicherheit und alpine Erfahrung für diesen Weg notwendig ist.
Der Weg ist bedeutend schmaler und schöner. Dieser Teil der Wanderung hat viel mehr Spaß gemacht. Allerdings war der Weg auch sehr matschig. Da es an vielen Stellen seitlich ziemlich steil runter geht, war höchste Konzentration gefordert. Nach guten drei Stunden bin ich am Pürschlinghaus angekommen.
Leider habe ich es nicht mehr geschafft noch auf den Teufelstättkopf zu wandern. Es machte sich schon eine leichte Müdigkeit bemerkbar und ich wusste, dass ich auch noch den Weg runter schaffen muss.
Vom Pürschlinghaus geht eine Schotterpiste nach Unterammergau. Da ich mein Auto am Schloß Linderhof geparkt hatte, kam dieser Weg nicht in Frage. Also musste ich auf der Matschpiste ein kurzes Stück Richtung Brunnenkopf zurück laufen.
Nach ca. einer viertel Stunde zweigt ein Weg ab zum Linderhof. Dieser Weg war stellenweise auch sehr rutschig. Er quert einige steile Wiesenhänge und Wasserfälle.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass die Beine immer müder geworden sind und ich Probleme hatte mich auf den Weg zu konzentrieren
Ich war dann froh, als ich wieder am Parkplatz angekommen bin.
Zwei Dinge muss ich mir unbedingt merken.
Ich sollte nie wieder ohne Wanderstecken losziehen. Und ich brauche anscheinend immer mehr Zeit als die Angaben auf den Markierungen.

Trotzdem, es war eine schöne Tour und ich möchte nochmal rauf um auf den Teufelstättkopf und auf die Klammspitze zu wandern. Aber das werden zwei Touren.

Fotos gibt es wie immer hier .

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