Von Filmen und Büchern

Ich gehöre zu den Menschen die Bücher auf Vorrat kaufen. Ich habe etliche Bücher zu Hause rumstehen, die ich mir gekauft habe in dem Wissen dass ich sie irgendwann einmal lesen möchte. Manche stehen jahrelang unbeachtet im Regal, als ob sie noch reifen müssten. Manchmal kommt der Zeitpunkt, dann nehme ich das Buch in die Hand und denke jetzt ist die Zeit reif für dieses Buch und dann lese ich es. Vielleicht ist es auch so, dass ich für das Buch reifen muss.
So ging es mir zum Beispiel mit “Anna Karenina” oder auch mit “Sofies Welt”. Ich habe beide Bücher direkt nach dem Kauf angefangen zu lesen, und habe zu beiden Büchern keinen Zugang gefunden. Jahre spät dann, als für mich die Zeit reif war, habe ich sie innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Manchmal braucht es aber auch einen äußeren Anlass damit ich mich wieder mit einem Buch beschäftige. Wie jetzt aktuell mit “Wer die Nachtigall stört”.
Mit Filmen geht es mir genauso. Viele Filme, die ich im Kino verpasst habe, kaufe ich mir auf DVD um sie mir in der passenden Stimmung anzusehen.
Daher habe ich jetzt erst den Film Capote gesehen. Um es kurz zu machen. Der Film hat mich nicht wirklich begeistert. Sicher, Philip Seymour Hoffmann spielt großartig und hat den Oscar für diese Rolle zu Recht bekommen.
Trotzdem, ich mochte den Film nicht. Ich kann aber noch nicht mal sagen warum das so ist. Vielleicht weil ich die dargestellte Person Truman Capote nicht sympathisch finde. Positiv aufgefallen ist mir die Freundin von Capote, Harper Lee. Am Rande des Films geht es auch um das Buch von Harper Lee “Wer die Nachtigall stört”
Und hier schließt sich für mich der Kreis. Ich habe mir das Buch aus dem Regal geholt und angefangen zu lesen. Ich bin noch nicht ganz fertig. Aber ich liebe es. Es ist so ein wunderschönes Buch. Ich bedauere es, dass ich ich es so lange im Regal verstauben lies.
Ich befürchte ich habe noch mehr solch verborgene Schätze im Regal stehen. Ich glaube dass ich mal wieder meine Bücherregale durchforsten sollte.

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