Wolfsnächte – Konzert im Backstage

Diese Woche war ich endlich mal wieder in einem Konzert. Ich glaube es war das erste Konzert für dieses Jahr. Wolfsnächte, eine Konzerttournee die letztes Jahr schon statt gefunden hatte mit Powerwolf als Headliner.
Über dieses Konzert hatte ich hier berichtet.
Da ich die Band in den letzten Jahren bereits zweimal gesehen hatte, wäre ich normalerweise dieses Jahr nicht hingegangen. Aber! Als eine der vier Bands war Ashes of Ares angekündigt. Der Sänger und Gründer der Band, Matt Barlow, ist der ehemalige Sänger von Iced Earth. Für mich ist er einer der begnadesten Sänger im Rock Business.
Ashes of Ares mussten als erste Band um 18:45 (!) Uhr auf die Bühne. Da ist es sicher nicht leicht das Publikum in Stimmung zu bringen. Meiner Meinung nach haben sie das aber prima hin bekommen. Der Auftritt hat mir gut gefallen. Vielleicht lag es auch daran, dass die Musik an manchen Stellen nach Iced Earth klingt. Mal sehen wie es mit Ashes of Ares weitergeht.

Danach kam dann für mich die Überaschung des Abends. Die finnische Band Battle Beast. Ich dachte zunächst, dass ich von der Band vorher noch nie gehört hatte. Ich muss sagen, ich war begeistert. Meiner Meinung nach die beste Band des Abends. Klasse Musik und eine großartige Sängerin. Und sie schafften es vom ersten Takt an, eine großartige Stimmung ins Publikum zu bringen. Nach einigen Überlegungen ist mir eingefallen, dass ich die Band doch kannte. Ich hatte sie bereits letztes Jahr im Vorprogramm von Sonata Arctica gesehen. Damals fand ich sie auch ganz gut, aber noch nicht so beeindruckend wie dieses Mal. Ich denke man kann gespannt sein, wie sich die Band entwickelt. Auf alles Fälle habe ich mir die beiden Alben gekauft.
Das Lied aus dem Video unten war live einfach großartig

Als dritte Band kam Majesty, eine deutsche Metal Band auf die Bühne. Naja, ganz nett, aber musikalisch nicht so mein Fall. Klang so nach ‘Manowar’ für Arme. Ich finde Manowar schon nicht so prickelnd, daher kommt eine Nachahmer-Gruppe erst recht nicht an.

Als Abschluss dann der Headliner Powerwolf. Die Band macht einfach riesigen Spaß. Power-Metal mit einem Schuss Mystik. Irgendwann hören sich die meisten Lieder zwar ziemlich gleich an. Das tut aber der Stimmung keinen Abbruch. Live sind die Herrschaften einfach große Klasse.

Insgesamt ein toller Abend. Und bei knapp 25 Euro für vier Bands kann man echt nicht meckern.

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