Kino: The Sapphires

Letztes Jahr war ich richtig oft im Kino und hatte zumindest immer eine kleine Notiz dazu geschrieben. Dieses Jahr habe ich noch keinen einzigen Kinobesuch kommentiert. Das muss sich wieder ändern.
Also fange ich mal mit meinem letzen Kinofilm an.
Ich habe mir am Sonntag The Sapphires angesehen. Der Film lief in München tatsächlich in 2 (!) Kinos. Sehr schade. Der Film hätte durchaus ein größeres Publikum verdient.
Kurz zusammen gefasst: Es geht um eine australische “Girl-Group” die bekannt werden wollen. Der Film ist angelehnt an eine wahre Geschichte. Die Story spielt in den 1960ern und bei den Frauen handelt es sich um Aborigines. Sie treten bei einem Talentwettbewerb an, den sie nur aus rassistischen Gründen nicht gewinnen. Dort lernen sie aber ihren zukünftigen Manager Dave kennen. Wunderbar gespielt von Chris O’Dowd. Der ändert ihren Stil von Countrysängerinnen zu Soul-Röhren und verschafft Ihnen eine Konzertournee in Vietnam mit der sie den Aufstieg schaffen. Es fließen immer wieder historische Hinweise ein mit Bezug zum alltäglichen Rassismus dem die Aborigines ausgesetzt waren.
Die Geschichte ist dennoch nicht besonders anspruchsvoll und vieles auch vorhersehbar
Trotzdem hat mit der Film gut gefallen. Eine charmante, warmherzig erzählte Geschichte mit sehr sympathischen Protagonisten. Die Musik ist richtig gut und die Interpretation der bekannten Soul-Klassiker reißt einen mit. Mein persönliches Fazit: Wer Soulmusik mag und eine nette Geschichte, sollte sich den Film ansehen.

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Eine Antwort auf Kino: The Sapphires

  1. Irene sagt:

    Im Kino war ich auch schon lang nicht mehr!

    Vorhin am Isabella-Kino gesehen: http://filmkunstwochen-muenchen.de

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