Bücher: John Niven

Letzes Jahr hatte ich von John Niven das Buch ‘The secong coming’ (Gott bewahre) gelesen. Ein wunderbar komisches Buch. Sehr skuril, blasphemisch und voller schrägem Humor.
Gott liebt die Schwulen, die Schwarzen und guten Dope und er hasst die Christen.
Gott war eine Woche in Urlaub zum Fischen. Eine Woche im Himmel entspricht knapp 450 Jahren auf der Erde. Als er zurück kommt und sieht was mittlerweile auf der Erde alles schief läuft ist er stinksauer. Jesus soll zurück und wieder alles richten. Er soll das einzig wahre Gebot predigen ‘Seid lieb’. Leider will ihm auf der Erde keiner mehr richtig zuhören. Also muss er zum letzten Mittel greifen. Da er ein begnadeter Musiker ist, meldet er sich in einer Casting-Show an.
Ich habe das Buch überwiegend in der S-Bahn gelesen und musste oft aufpassen nicht laut loszulachen, so viel Spass hatte ich mit dem Buch.

Deswegen habe ich mir kürzlich ein älteres Buch von John Niven aus der Bücherei geliehen ‘Kill your Friends’.
Der Anti-Held des Buch Steven Stellfox (der auch in Gott bewahre eine Rolle spielt) ist Manager in der Musikbranche. Sein Leben dreht sich um Sex (Hardcore), Drugs (Hardcore) und Rock’n’Roll. Wobei der geringste Teil der Rock’n’Roll spielt. In der Hauptsache geht es um Sex und Drogen.
Steven ist ein Zyniker der alles und jeden hasst und dessen Leben mehr oder weniger außer Kontrolle gerät.
Die Sprache des Buch ist vulgär und brutal. Da John Niven viele Jahre als Manager in der Musikindustrie gearbeitet hat kann man davon ausgehen, dass es einem halbwegs realistischem Bild der Branche entspricht. Wahrscheinlich muss man daher jeden bewundern der das Business überlebt und dabei Mensch bleibt. Dieses Buch hat mich sehr gespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite fand ich es faszinierend diesen Einblick in die Abgründe des Musik Business zu bekommen. Auf der anderen Seite war es aber auch extrem abstossend.

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